Die Ortsgemeinde Insheim - Unser Dorf in der Südpfalz

Rasengrabstätte auf dem Friedhof Insheim

Auf dem Friedhof in Insheim werden seit dem 02.07.2016 auch Urnenbeisetzungen in Rasengrabstätten angeboten. Der Erwerb einer Rasengrabstätte ist als Reihengrab oder als Wahlgrab möglich.

Bei einem Reihengrab wird die Grabstätte für die Dauer von 15 Jahren überlassen. Als Wahlgrab beträgt die Nutzungsdauer 20 Jahre und es besteht die Möglichkeit, eine weitere Urne in einem angrenzenden Grabplatz beizusetzen. Außerdem kann später bei einem Wahlgrab die Nutzungszeit verlängert werden.

In der Gebühr für die Rasengrabstätte sind die Kosten für die Pflege und Unterhaltung der Grabstätte mit eingerechnet. Die gärtnerische Pflege erfolgt durch den Friedhofsträger bzw. durch einen Beauftragten der Friedhofsverwaltung. Eigene Anpflanzungen sind nicht erlaubt.

Auch die Aufbringung einer Grabplatte erfolgt durch die Gemeinde und ist in die Grabstellengebühr bereits eingerechnet. Die Beschriftung der Broncetafel müssen die Angehörigen bei der Fa. Michael Graf, Landau (Vertragspartner mit der Ortsgemeinde Insheim) in Auftrag geben. Außer diesen Beschriftungskosten kommen auf die Angehörigen für die Dauer des Graberwerbes keine weiteren Kosten zu.

Aus ökologischen Gründen dürfen für die Rasenbestattungen nur biologisch abbaubare Urnen (sogenannte Bio-Urnen) verwendet werden.

Grabschmuck und sonstige Beigaben dürfen nur in einem besonders gekennzeichneten Bereich des Rasengrabfeldes abgelegt werden im Rahmen der Bestattung, an Gedenktagen und zu besonderen Anlässen (z.B. Allerheiligen). Der Grabschmuck ist zeitnah wieder zu entfernen. Um die Würde der Ruhestätte zu wahren, ist der Friedhofsträger berechtigt, unansehnlich gewordenen Grabschmuck oder verwelkte Blumen zu entfernen.

 

Auszug aus der Friedhofsatzung der Gemeinde Insheim (Stand August 2017)

§ 16 Absatz 6 - Urnengrabstätten

Urnenrasengrabstätten sind Aschenstätten, die der Reihe nach belegt und erst im Todesfall auf die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung abgegeben werden (Reihengrabstätte) oder die der Reihe nach belegt und für die auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von 20 Jahren (Nutzungszeit) verliehen wird (Wahlgrabstätte). Bei Wahlgrabstätten ist die Reservierung eines angrenzenden Platzes für eine weitere Beisetzung möglich.

Für Urnenrasengrabstätten dürfen nur biologisch abbaubare Urnengefäße (Aschenkapseln und Überurnen), die aus von Schwermetallen sowie organischen Schadstoffen freiem Material bestehen, verwendet werden. In Wahlgrabstätten dürfen 2 Urnen beigesetzt werden. Die Namensnennung erfolgt auf einer Granitsteinplatte mit beschrifteter Broncetafel. Der Inhaber der Grabzuweisung/ Nutzungsberechtigte kann aus verschiedenen Gestaltungsbeispielen der Serie Nr. 31072 der Fa. Strassacker wählen oder eine Sonderanfertigung vornehmen lassen. Die Pflege der Rasengrabstätten erfolgt durch den Friedhofsträger bzw. durch einen Beauftragten der Friedhofsverwaltung.

Grabschmuck und sonstige Grabbeigaben (Blumen, Pflanzen, Grablichter, Figuren etc.) darf nur auf der Umrandung des Rasengrabfeldes abgelegt werden

- im Rahmen der Bestattung;

- an Gedenktagen (Geburtstag, Todestag des/der Bestatteten),

- zu besonderen Anlässen (z.B. Allerheiligen)

und ist zeitnah wieder zu entfernen.

Das Ablegen von Kunst- und Seidenblumen ist nicht gestattet.

Der Friedhofsträger ist berechtigt, unansehnlich gewordene Blumen ohne Rückfrage zu entfernen, damit die Würde der Ruhestätte gewahrt wird. Abgestellte Blumenschalen, -töpfe und -vasen werden auf dem Friedhof Insheim im Bereich des Funktionsgebäudes deponiert und können dort wieder mitgenommen werden.

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