Neujahrsempfang 2026

Mit Zuversicht, Zusammenhalt und Dank ins Jahr 2026


Im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus hieß die Ortsbürgermeisterin zusammen mit ihren Beigeordneten Dieter Kost, Stefan Metz und Jürgen Stenger zahlreiche Gäste willkommen. Musikalisch umrahmt vom Musikverein Insheim, wurde der Empfang zu einem Event voller Begegnungen, Rückblicke und Ausblicke. Unter den Ehrengästen befanden sich Bundestagsmitglied Thomas Gebhart, Landtagsabgeordneter und Herxheimer Ortsbürgermeister Sven Koch, Landrat Dietmar Seefeldt, die Beigeordneten Anke Mašek, Nordén ben Hassen und Ewald Henkenhaf sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Feuerwehr und Nachbargemeinden. Bürgermeister Christian Sommer sandte herzliche Neujahrsgrüße und wünschte allen ein erfolgreiches Jahr 2026.

Dank und Rückblick auf ein bewegtes Jahr

„Das neue Jahr steht vor uns wie ein unbeschriebenes Buch, und wir halten den Stift in der Hand.“ Mit diesen Worten begann Ortsbürgermeisterin Tanja Treiling ihre Ansprache – trotz schwieriger Ereignisse zu Jahresbeginn. Bereits am Neujahrsabend musste die Feuerwehr zu einem Brand ausrücken, der dank raschem Einsatz schnell unter Kontrolle war. Nur Tage später, am 7. Januar, ereignete sich in der Martin-Luther-Straße ein dramatischer Brand mit schweren Folgen für die betroffene Familie. Tiefster Dank gilt dem mutigen und schnellen Einsatz der Feuerwehrleute und Rettungskräfte vor Ort.

Besonders beeindruckend zeigte sich die Solidarität der Gemeinde: Nachbarinnen und Nachbarn haben nicht gezögert, Hilfe zu leisten – durch persönliche Unterstützung, durch Anteilnahme, durch eine enorme Spendenbereitschaft für die betroffene Familie“, so Treiling. Über 60.000 Euro kamen innerhalb kurzer Zeit zusammen.

Trotz der schweren Ereignisse erinnerte die Ortsbürgermeisterin auch an fröhliche Begebenheiten – vom närrischen Faschingsumzug über den Lätare-Umzug mit „Hasen-Brezeln“ bis hin zum beliebten „Weschbachfeschd“. Der Kulturverein, die Landfrauen und viele weitere Ehrenamtliche prägten auch im vergangenen Jahr das lebendige Ortsleben.

Besonders erfreulich war die Entwicklung rund um das neue Fledermausbiotop am Schießplatz, das gemeinsam mit der Klimaschutzministerin Karin Eder eröffnet wurde. Die Grundschule Insheim trug mit einem preisgekrönten Umweltprojekt zum Thema „Fledermausfreundliche Gemeinde“ zum Erfolg bei – ein starkes Beispiel für das Umweltbewusstsein der jungen Generation.

Auch für die Kleinsten tat sich viel: Mit dem Spatenstich und anschließendem Richtfest für die neue katholische KiTa St. Michael nahm ein wichtiges Bauprojekt weiter Gestalt an.

Gemeinschaft und Ehrenamt im Mittelpunkt

Einen großen Raum nahm der Dank an alle ein, die das Leben in Insheim mitgestalten: die Landfrauen mit ihrem beliebten Buffet, Chorisma mit musikalischer Begeisterung, die Seniorenbeauftragte Ilona Karola Schweitzer und das Team von „Essen auf Rädern“, das die Versorgung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sicherstellt. Mit Freude und Stolz überreichte die Ortsbürgermeisterin außerdem Anerkennungen für besonderes Engagement – unter anderem an Nachwuchstalent Tim Widera, der im Bahnsport überregional Erfolge feiert.

Ein Blick in die Zukunft

Der Blick nach vorn zeigt: In Insheim bleibt es lebendig. Der Neubau der Grundschule wurde auf den Weg gebracht – ein mutiger Schritt für die Zukunft des Ortes, der mit Umsicht und Verantwortung gestaltet werden soll. Weitere Themen wie die Realisierung des Nahwärmenetzes, die Fertigstellung der KiTa, der Ausbau von E-Ladesäulen, die laufenden Infrastrukturmaßnahmen oder die Einweihung des neu gestalteten Zeppelinbrunnens werden die Ortsgemeinde in 2026 begleiten.

Ein besonderes Highlight steht im Herbst bevor: Am 3. Oktober findet die überregionale Veranstaltung „Deutschland singt und klingt“ zum Tag der Deutschen Einheit in Insheim statt – ein musikalisches Fest für Jung und Alt.

Gemeinsam stark

Mit Worten des Dankes und des Miteinanders schloss die Ortsbürgermeisterin ihre Ansprache: „Ein neues Jahr bringt immer Neues mit sich – neue Aufgaben, neue Chancen und manchmal auch den Mut, ungewohnte Wege zu gehen. Wenn es uns gelingt, Offenheit für Neues mit dem Respekt vor dem Alten zu verbinden, können wir unsere Gemeinde verantwortungsvoll weiterentwickeln.“

Zum musikalischen Abschluss verzauberte der Chor „Chorisma“ die Gäste mit einem beeindruckenden Auftritt – und das köstliche Buffet der Landfrauen bildete den genussvollen Ausklang eines gelungenen Abends im Zeichen der Gemeinschaft.